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Mobiltelefone sind recyclebar

Handys gehören nicht in den Müll! Fast jeder hat ein altes Mobiltelefon, das nicht mehr benutzt wird. Es besteht aber aus wertvollen und seltenen Rohstoffen wie Kupfer, Gold, Lithium usw., die problemlos weiter genutzt werden können.

Aus diesem Grund stellt die Gemeinde Neuried auf Initiative der jungen Grünen, die Grünschnäbel, auf dem Wertstoffhof eine eigene Tonne für gebrauchte Handys auf. Die dort entsorgten Handys – ohne SIM Karte und mit gelöschtem Telefonspeicher – werden von den Grünschnäbeln dann der Telekom übergeben, die die nicht verwendbaren Bestandteile fachgerecht entsorgen. Die recycelbaren Bestandteile werden dann in den Produktionsprozess zurückgeführt.

So kann mit einem kleinen Weg zum Wertstoffhof ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz und Ressourcenschonung geleistet werden.

Neuried sucht Paten für die öffentlichen Grünflächen

Immer „nur“ einheitliches Grün auf den öffentlichen Grünflächen oder darf es in Zukunft auch etwas bunter werden? Viele Neurieder Bürgerinnen und Bürger würden sich das sicher wünschen, gerade wenn es um Grünflächen vor der eigenen Haustür geht. Und viele Neuriederinnen und Neurieder möchten gerne selber Hand anlegen, gerade wenn sie als Wohnungsmieter das Grundstück vor dem Haus verschönern können.

Ein neues Modellprojekt soll dies wie auch in manch anderer Gemeinde ermöglichen. In Neuried stehen viele Grünflächen zur Verfügung, für die sowohl Bürgerinnen und Bürger, aber auch Vereine, Unternehmen, Initiativen oder Parteien eine Patenschaft übernehmen können. Natürlich werden die Paten bei der Beratung nicht allein gelassen: der Gärtner der Gemeinde Neuried steht vor der Bepflanzung oder Pflegeübernahme mit Rat und Tat zur Seite und steht für Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

Wer also gerne eine Grünflächenpatenschaft übernehmen oder weitere Informationen zu dem neuen Modell erhalten möchte, kann sich an Herrn Breuer im Bauamt persönlich oder telefonisch unter 089 – 759 01 65 wenden.

Baumfällungen und alles Wichtige rund um Ihren Baum

Unter die  Baumschutzverordnung der Gemeinde Neuried fallen alle Bäume, die in 1 m Meter Höhe einen Stammumfang größer als 80 cm aufweisen, bzw. bei denen das in der Summation der Einzelstämme der Fall ist.

Der Antrag muss ausgefüllt werden und vom Eigentümer des Grundstücks unterschrieben werden. Die Angabe einer Telefonnummer und/oder Emailadresse zur Findung eines Außentermins wegen der nötigen Baumbesichtigung und eine kurze Beschreibung der Position des Baumes auf dem Grundstück ist ebenfalls zwingend nötig.

Baumschutzverordnung

Antrag auf Veränderung des Baumbestandes

Baum-Ersatzpflanzung Rückmeldung

Fachgerechte Baumpflege

Rund um den Gartenzaun

 

 

Füchse im Wohngebiet

Füchse sind als Kulturfolger des Menschen auch auf dem Münchner Marienplatz anzutreffen und auf Grund der Waldnähe der Gemeinde Neuried natürlich im verstärkten Maße. Die Tiere zeigen keinerlei Scheu außer auf den Verkehrswegen, da sie im Siedlungsbereich nicht bejagt werden.

Da sich in letzter Zeit Meldungen über Fuchsbegegnungen im Gemeindegebiet -auch vermutlich auf Grund der kalten Jahreszeit- vermehrt haben und den Füchsen auch kleinere Haustiere zum Opfer gefallen sind, möchten wir die Mitbürger darauf hinweisen bei der Freilandhaltung von kleineren Haustieren diesen Aspekt zu berücksichtigen. Ansonsten liegen bei der Gemeinde keine Meldungen über Tollwutverdachtsfälle bei Füchsen vor und auch die Befallsraten mit dem Fuchsbandwurm sind durch die seit Jahren erfolgenden Bekämpfungsmaßnahmen auf einem sehr geringen Niveau, so dass von den Füchsen keine gesundheitliche Gefährdung ausgeht.

Achtung Riesenbärenklau - Bitte nicht berühren!

Der in allen Pflanzenteilen erhaltene Saft dieser auch Herkulesstaude genannten, oft mehrere Meter hohen Pflanze wirkt stark phototoxisch und stellt eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Insbesondere bei Hautkontakt unter gleichzeitiger Sonneneinstrahlung führt die dann einsetzende photochemische Reaktion zu schweren Entzündungen, die Verbrennungen dritten Grades gleichen und nur langsam und unter Narbenheilung abheilen. Neben dieeser Gesundheitsgefährdung bereitet die Art oft auch im Naturschutz Probleme, indem die Vielfalt der heimischen Flora verdrängt wird.

Nebend er Herkulesstaude oder auch Riesenbärenklau genannt, gibt es auch noch weitere Pflanzen wie beispielsweise die Ambrosie, die ebenfalls eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt.

Die Beifußblättrige Ambrosie, kurz Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia), auch Traubenkraut, oder (egl.) Ragweed genannt, ist eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanzenart, die sich in weiten Teilen Europas ausgebreitet hat. Die Pollen der Ambrosie zählen zu den stärksten Allergie-Auslösern. Sie können zu schweren heuschnupfenartigen Symptomen oder gar zu Asthma führen. Schon kleinste Pollenmengen reichen für eine Reaktion aus.

Inzwischen wurden auch in mehreren Regionen Deutschlands große Bestände der Beifuß-Ambrosie festgestellt. Die Klimaerwärmung und der internationale Warenverkehr begünstigen die Ausbreitung. Auch im Heimatland Nordamerika ist die Beifuß-Ambrosie eine gefürchtete Pflanze, die mit großem Aufwand bekämpft wird. Neben dem Gesundheitssektor bereitet die Art auch Probleme als Unkraut in der Landwirtschaft und im Naturschutz.

Forstreviere

Anbei erhalten Sie den link zur Einteilung der Forstreviere im Großraum München sowie eine Auflistung der zuständigen Förster.

Jetzt geht’s los – der Vogelzug beginnt

Rauch- und Mehlschwalben sammeln sich jetzt und bereiten sich auf die Reise nach Süden vor.

An Maria Geburt fliegen alle Schwalberl furt, so ein altes Sprichwort. Maria Geburt ist am 8. September. Und seit einigen Tagen kann man das Sammeln der Rauch- und Mehlschwalben in ganz Bayern beobachten. Aber nicht nur sie ziehen im Winter in den warmen Süden. Auch andere Vogelarten verlassen uns, um die kalten Jahreszeit in wärmeren Gefilden zu verbringen.

Jedoch fliegen nicht alle Zugvögel gleichzeitig ab. Manche, wie die Mauersegler, haben schon Anfang August ihr Brutgebiet verlassen. Sie gehören zu den ersten, die nach Süden ziehen. Nur gut drei Monate verbringen sie bei uns, um ihre einzige Jahresbrut aufzuziehen. Kaum hat man sich an ihre schrillen Rufe in den sommerlichen Straßenzügen gewöhnt, sind sie auch schon wieder weg. Sie überwintern im südlichen Afrika, wo sie den nach Monsunregenfällen aufkommenden Insektenschwärmen hinterherjagen und sich ausschließlich in der Luft aufhalten.

Andere, wie der Star, harren noch lange bei uns aus und machen sich erst Ende Oktober auf den Weg nach Süden. Stare können es sich erlauben zu trödeln, denn sie zieht es nur jenseits der Alpen in den Mittelmeerraum, wo sie in großen Schwärmen in Städten wie Rom den Winter verbringen. Entsprechend früh dürfen wir sie auch schon wieder bei uns begrüßen, die ersten Stare treffen regelmäßig Ende Februar im dann oft noch verschneiten Bayern ein. Manche Stare versuchen gar bei uns zu überwintern.

 

Der Vogelzug ist eine gefährliche Sache. Zuerst einmal heißt es für die oft nur wenige Gramm schweren Vögel, sich einen Energievorrat anzufressen. Das machen einige Arten, wie z.B. die Mönchsgrasmücken, indem sie viele süße Beeren fressen. Andere, wie unsere Schwalben, versuchen noch möglichst viele Insekten zu erhaschen, denn Proteine sind Power pur für Vögel auf Reisen. Und dann müssen sie die Reise in den Süden bewältigen, ohne natürlichen Feinden oder Vogeljägern zum Opfer zu fallen. Auch schlechtes Wetter, Kollisionen mit Glasflächen oder Irrflüge durch hell erleuchtete Städte und Bauwerke fordern häufig Opfer unter den Zugvögeln.   

Doch nicht nur auf dem Zug lauern Gefahren. Auch in ihren Brutgebieten haben es viele Zugvögel immer schwerer. In dicht bebauten Städten wie München werden Insekten zur Mangelware, und auch die Vögel selbst sind nicht immer beliebt, vor allem, wenn sie am Eigenheim versuchen, ein Nest zu bauen. „Mehlschwalbennester werden oft von den Fassaden abgeschlagen, weil Verschmutzung oder Beschädigung der Fassade befürchtet werden“, berichtet Sylvia Weber, Projektleiterin für Artenschutz an Gebäuden beim Landesbund für Vogelschutz in München. Und das, obwohl die Nester gesetzlich geschützt sind – übrigens ganzjährig, also auch in der Zeit, in der die Schwalben nicht anwesend sind. „Nicht zuletzt der Mangel an Toleranz hat dazu geführt, dass der Mehlschwalbenbestand in Bayern so stark zurückgegangen ist“, klagt Weber. Seit 2016 steht die Mehlschwalbe nämlich bayernweit auf der Roten Liste.

Wer Mehlschwalbennester am Haus hat, sollte sich daher tolerant zeigen und sich bei Verschmutzungsproblemen an den LBV wenden. Er findet dort Beratung und Hilfestellung, wie Schwalben- und Fassadenschutz gesetzeskonform in Einklang gebracht werden können. Bis zur nächsten Brutzeit ist noch genug Zeit, um Schutzbretter gegen den Kot zu installieren oder Fördermaßnahmen für die gefiederten Glücksbringer anzubieten. Ein Appell von Sylvia Weber: „Wir sollten unsere Zugvögel hierzulande so gut wie möglich unterstützen, damit diejenigen, die es im Frühjahr wieder zu uns zurück schaffen, auch zum Arterhalt beitragen können.“ Schwalben und Co. werden es uns danken, wenn sie bei ihrer Rückkehr mit munterem Gezwitscher den Frühling einläuten.

Beratung zum Artenschutz an Gebäuden erteilt der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V., Geschäftsstelle München: Sylvia Weber, Tel. 200 270 83. Mehr Infos auch auf www.lbv-muenchen.de.