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Sozialnetz Würmtal-Insel

Die Würmtal-Insel ist eine Informations- und Anlaufstelle für soziale Fragen und Anliegen aller Art.

Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen erhalten hier kostenlos Informationen und Beratung und werden bei Bedarf an andere soziale Dienste weitervermittelt.

Menschen und Einrichtungen, die sich für bürgerschaftliches Engagement interessieren, bekommen in der Würmtal-Insel Informationen und Unterstützung.

Für die sozialen Dienstleister des Würmtals bietet die Würmtal-Insel eine Plattform für Informationsaustausch und Vernetzung.

Die Träger der Würmtal-Insel sind die Gemeinden Gräfelfing, Krailling und Planegg. Die Gemeinde Neuried beteiligt sich mit einem Zuschuss an den Kosten. Weiter erhält die Würmtal-Insel Spenden in Form von Zeit und Geld.

Sozialnetz Würmtal-Insel

Pasinger Straße 13, 82152 Planegg
089/89329740
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Workshopreihe der Freiwilligenagentur Würmtal-Insel in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (LBE) für Freiwillige und Interessierte zum Thema „Engagement stärken – Haltung zeigen“

„Erfahrungsorientiert, kontrovers und aktivierend“ – so lassen sich die Workshops beschreiben, die das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (LBE) Bayern im Projekt „Engagement stärken - Haltung zeigen“ entwickelt hat und bayernweit anbietet. Interessierte, die an der Workshop-Reihe teilgenommen haben,  bestätigen dies: beim Austausch miteinander geht es lebendig, bisweilen auch kontrovers zu, vor allem aber wird konstruktiv am Umgang mit Anfeindungen und Rassismus gearbeitet. „Ich habe jetzt mehr Möglichkeiten kennengelernt, wie ich auf abwertende Bemerkungen über Geflüchtete und meinen Einsatz für sie reagieren kann,“ schildert eine Teilnehmerin, die an allen drei Veranstaltung teilgenommen hat.

Geleitet werden die Workshops von Trainern, die das LBE für das Projekt ausgebildet hat. Im ersten Workshop am Montag, den 6. Mai 19 „Zusammenhänge erkennen!“ geht es um persönliche Erfahrungen mit Ausgrenzung und die verschiedenen Ausprägungen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, also Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus und weitere Formen der Abwertung. Nur wer solche Denkmuster - auch bei sich selbst - entdeckt, kann ein Rassismus-kritisches Bewusstsein entwickeln und für den Alltag und sein Engagement Handlungsmöglichkeiten daraus ableiten.

Der zweite Workshop findet am Montag 13. Mai 19 statt und setzt sich mit dem Thema „Haltung finden!“ auseinander. Die Gesellschaft ist vielfältig: Vegetarier und Fleischesser, Religiöse und Atheisten, Zugewanderte und Einheimische, Konservative und Liberale, Verheiratete und in wilder Ehe Lebende. Wie kann eine Haltung der Gleichwertigkeit praktiziert werden, ohne dafür Grundwerte in Frage zu stellen? In einer Methode erleben die Teilnehmenden wie groß der Einfluss von sozialen und kulturellen Regeln sowie Vorstellungen darüber, was als normal gilt, auf das eigenen Verhalten und den Umgang in einer Gruppe sein kann.  

Den Abschluss bildet am Donnerstag, den 23. Mai 19 der dritte Workshop „Haltung zeigen!“. Auch hier wird interaktiv gearbeitet: wie kann ich Zivilcourage zeigen und sicher handeln, wenn sich Diskriminierung vor meinen Augen ereignet? Wie kann ich eine Auseinandersetzung beenden und gleichzeitig zeigen, dass ich dem Gesprächspartner nicht zustimme und dass rote Linien überschritten sind? Verschiedene Handlungstechniken werden dabei im Rollenspiel probiert und geübt.

Alle drei Workshops finden in der Würmtal-Insel in Planegg statt. Die Workshops können auch einzeln besucht werden.

Workshop 1 Montag, 6. Mai 19 von 17.30 – 20.30 Uhr,
Workshop 2 Montag, 13. Mai 19 von 17.30 – 20.30 Uhr,
Workshop 3 Donnerstag, 23. Mai 19 von 17.30 – 20.30 Uhr.

Eine Anmeldung ist bis jeweils eine Woche vor dem Workshop erforderlich, Würmtal-Insel,
Pasinger Str. 13, Planegg, bianka.fink(at)wuermtal-insel.de, Tel.: 089 / 89 32 97 40. Weitere Informationen auch unter www.engagement-staerken.de

Workshop Engagement stärken

Engagement stärken – Haltung zeigen
Kennen Sie das? Sie hören an der Busstation Menschen misstrauisch über Muslime reden. Sie verteilen Lebensmittel an Arbeitslose und werden dafür kritisiert. Eine Stunde nach solchen Erlebnissen wissen Sie vielleicht, wie Sie hätten reagieren können. Sie fühlen sich überrumpelt und sind unzufrieden mit Ihrer Reaktion.
Dann sind die Workshops, die in der Würmtal-Insel angeboten werden das Richtige für Sie. Die Workshops sind Teil des Projektes „Engagement stärken. Haltung zeigen.“, das vom Bundesministerium und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert wird.

Workshop 1
Zusammenhänge erkennen! Vielfalt - Vorurteile - Rassismus

Der Workshop bietet Raum, persönliche Erfahrungen und die eigene Verstrickung mit Rassismus zu reflektieren. Das Ziel ist die Entwicklung und Stärkung eines rassismuskritischen Bewusstseins, um gesellschaftlich verankerte abwertende Denkmuster zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Alltag abzuleiten.

Termin: Montag, 06.05.2019

Uhrzeit: 17.30 – 20.30 Uhr, incl. 30 Minuten Pause

Ort: Würmtal-Insel, Pasinger Str. 13, Planegg

Weitere Informationen unter www.wuermtal-insel.de

Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung erforderlich

 

Workshop 2
Haltung finden! Verschieden, aber gleichwertig

Vegetarisch oder Fleischverzehr, zugewandert oder in Bayern geboren,… Die Gesellschaft ist vielfältig – welche Bedeutung haben Unterschiede für eine Gesellschaft? Im Mittelpunkt des Workshops steht die Frage, mit welcher Haltung wir dieser Diversität begegnen. Die Teilnehmenden erarbeiten gemeinsam, wie sie im Umgang mit Vielfalt eine Haltung der Gleichwertigkeit praktizieren können ohne Grundwerte in Frage zu stellen.

Termin: Montag, 13.05.2019

Uhrzeit: 17.30 – 20.30 Uhr, incl. 30 Minuten Pause

Ort: Würmtal-Insel, Pasinger Str. 13, Planegg

Weitere Informationen unter www.wuermtal-insel.de

Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung erforderlich

 

Workshop 3
Haltung zeigen! Selbstbewusst und couragiert

Das Spektrum von diskriminierenden Vorurteilen, Beleidigungen und Anfeindungen gegen Minderheiten und Engagierte ist sehr vielfältig. Eine pauschale Lösung zum Umgang mit Parolen ist deshalb schwierig. Im Workshop werden Handlungsoptionen diskutiert und getestet. Es geht um die Reflexion und Zerlegung abwertender Argumentationsweisen und darum, eigene Antworten zu finden. Mit interaktiven Methoden und Rollenspiel werden die Inhalte praktisch und erfahrungsorientiert vermittelt.

Termin: Donnerstag, 23.05.2019

Uhrzeit: 17.30 – 20.30 Uhr, incl. 30 Minuten Pause

Ort: Würmtal-Insel, Pasinger Str. 13, Planegg

Weitere Informationen unter www.wuermtal-insel.de

Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung erforderlich

Aktuell keine Sprechstunde der Betreuungsstelle in Gräfelfing

In vielen Landkreiskommunen beraten Mitarbeiter der Betreuungsstelle im Landratsamt die Bürgerinnen und Bürger vor Ort über die gesetzliche Vertretung Erwachsener. Denn es gibt viele Gründe – sei es eine schwere Krankheit, ein Unfall oder Begleiterscheinungen eines hohen Alters – die dazu führen können, dass man nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen selbst zu treffen.

Die normalerweise jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfindenden Sprechstunden in der Würmtalinsel in Gräfelfing können vorübergehend nicht angeboten werden. Wer aus dem Einzugsbereich der Würmtalgemeinden Beratungsbedarf hat, kann sich jedoch jederzeit an die Betreuungsstelle im Landratsamt wenden und dort einen persönlichen Termin vereinbaren.

Kontakt im Landratsamt:

Betreuungsstelle im Landratsamt München

Frau Fürmann

Telefon: 089-6221-2595

E-Mail fuermanne@lra-m.bayern.de

Schwierige Entscheidungen

Hat man bereits selbst eine Vertrauensperson umfangreich bevollmächtigt, kann diese für einen handeln. Ist das nicht der Fall und reichen andere Hilfen nicht aus, kann das Betreuungsgericht einen rechtlichen Betreuer bestellen, der den Betroffenen in der Regelung seiner wichtigen Angelegenheiten unterstützen kann.

Als Betreuer wird vorrangig ein Angehöriger bestellt. Nur wenn es keinen geeigneten Angehörigen gibt oder eine neutrale Person erwünscht wird, übernehmen Berufsbetreuer die Funktion.

Eine rechtliche Betreuung meint aber nicht die persönliche soziale Betreuung vor Ort, sondern eine gesetzliche Vertretung nach außen. Der Betreuer steht dem Betroffenen beispielsweise bei der Erledigung schriftlicher und finanzieller Angelegenheiten (gegenüber Behörden, Heimen usw.) mit Rat und Tat zur Seite.

In einer persönlichen Beratung können Fragen zu den Voraussetzungen und der Führung gesetzlicher Betreuungen sowie zur Erstellung und Ausübung von Vollmachten gestellt werden.

Zusätzlich wird die kostenpflichtige Beglaubigung von Vollmachten angeboten