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Entscheidung der Kreistags zum Kiesabbau

Am 1. Oktober wurden über 10.000 Unterschriften für den Erhalt der Wälder im Würmtal dem Landrat Christoph Göbel überreicht. Dennoch ist der Kreistag München kurz darauf der Empfehlung des Landrats gefolgt. In einem offenen Brief zeigte sich 1. Bürgermeister erschüttert über diese Entscheidung.

„Liebe Neurieder, ich bin stark enttäuscht von der Entscheidung im Kreistag. Denn der Kreistag München ist der Empfehlung des Landrats C. Göbel gefolgt: "Wir können eine Auskiesung der Dickwiese nur verhindern, wenn wir die Auskiesung im Forst Kasten zulassen". Meiner Meinung nach hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.

Weder die Abholzung der sogenannten Dickwiese noch die Abholzung von anfänglich 9,5 ha gesunden Mischwaldes im Bannwaldgebiet Forst Kasten sind raum- und umweltverträglich. Auf der einen Seite sollen Millionen Bäume in Bayern gepflanzt werden als CO2 Senke, und andererseits soll im Bannwald großflächig abgeholzt werden, als gäbe es keine Dringlichkeit beim Klimaschutz.

Wir hatten uns ein deutlich anderes Signal vom Umweltausschuss des Kreistags erwartet, die umliegenden Gemeinden und Bezirksausschüsse lehnen die Rodung des Bannwaldes zugunsten des Kiesabbaus ab, weil sie die Notwendigkeit der Erhaltung des Naturerholungsraumes sehen.“, so sein Statement in den sozialen Medien. Diesen Monat wird im Neurieder Gemeinderat über das Thema beraten, und Mitte November steht dazu eine Entscheidung im Münchner Stadtrat an.

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