Sie sind hier: Home » 70 Erstklässler starten an der Grundschule Neuried
Ein aufregender Morgen liegt hinter den neuen Erstklässlerinnen und Erstklässlern der Grundschule Neuried: 70 Kinder wurden heute im Rahmen einer feierlichen Einschulung in ihre Schulzeit aufgenommen. 34 Mädchen und 36 Buben starten in drei ersten Klassen in einen neuen und wichtigen Lebensabschnitt.
Begrüßt wurden die Schulanfängerinnen und Schulanfänger von Rektorin Pia Rieger, die die Kinder zunächst fragte, worauf sie sich in der Schule besonders freuen. Die Antworten zeigten die ganze Bandbreite dessen, was die Kinder erwartet: Lesen und Rechnen gehörten ebenso zu den genannten Wünschen wie die Pausen und die Zeit mit den neuen Mitschülerinnen und Mitschülern.
Die drei ersten Klassen werden von Frau Knoll, Frau Schulz und Frau Hirtsiefer geleitet. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen machen sich die Kinder nun auf den Weg, die Schule und das Lernen zu entdecken.
Auch an die Eltern richtete Rektorin Pia Rieger einige Worte. Sie bat um eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule. Gleichzeitig ermutigte sie die Eltern, ihren Kindern möglichst viel Selbstständigkeit zuzutrauen und sie Dinge auch einmal alleine erledigen zu lassen. „Kinder wachsen an ihren Aufgaben“ – diese Haltung soll sie auch auf ihrem Weg durch die Grundschulzeit begleiten.
Bürgermeister ermutigt Kinder, ihre eigenen Talente zu entdecken
Auch Erster Bürgermeister Robert Hrasky begrüßte die Schulanfängerinnen und Schulanfänger und wünschte ihnen einen guten Start. Dabei sprach er über die unterschiedlichen Berufswünsche, die Kinder haben können – vom Astronauten über den Bäcker bis hin zum Feuerwehrmann. Entscheidend sei letztlich, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg findet und einen Beruf entdeckt, der zu den persönlichen Interessen und Talenten passt.
Besonders hob Robert Hrasky dabei die wichtige Rolle der Lehrerinnen hervor. Mit einer Geschichte von einer kleinen Ente veranschaulichte er, wie wichtig es ist, die individuellen Stärken eines Kindes zu erkennen und zu fördern: Die Ente konnte hervorragend schwimmen, hatte aber Schwierigkeiten beim Klettern. Als sie immer wieder zum Klettern angehalten wurde, drohte sie sogar, ihre Freude und ihr Talent am Schwimmen zu verlieren. Die Geschichte soll daran erinnern, dass nicht jedes Kind alles gleich gut können muss – vielmehr kommt es darauf an, die jeweiligen Stärken zu erkennen und ihnen Raum zu geben.
Dabei nahm der Bürgermeister auch die Eltern mit in seine Gedanken. Schule sei nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort, an dem Freundschaften entstehen können, die ein ganzes Leben halten. Und manchmal, so Hrasky mit einem Augenzwinkern, bekämen Eltern auf ihre Fragen nach dem Schultag – „Was hast du gelernt? Was hast du gegessen?“ – vielleicht zunächst keine ausführliche Antwort. Umso schöner sei es, wenn die Kinder stattdessen begeistert von ihren neuen Freundschaften erzählen.
333 Kinder in 15 Klassen
Mit dem neuen Schuljahr besuchen insgesamt 333 Schülerinnen und Schüler in 15 Klassen die Grundschule Neuried. Darunter sind 152 Mädchen und 181 Buben. Unterstützt wird das Team in diesem Schuljahr außerdem von FSJler Emil Müller, der die Schule und ihre Schülerinnen und Schüler im Schulalltag begleitet. Eine Ganztagsklasse für die Erstklässler konnte dieses Jahr nicht gebildet werden.
Für die 70 Schulanfängerinnen und Schulanfänger beginnt nun ein neuer Abschnitt voller Entdeckungen, Herausforderungen und gemeinsamer Erlebnisse. Die Grundschule Neuried wünscht allen Kindern einen erfolgreichen und vor allem fröhlichen Start in ihre Schulzeit.
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